Barsch angeln – Spinnen oder nur der Wurm

Barsch Angeln

Das Angeln von großen Barschen kann für Angler zur Herausforderung werden. Große Barsche sind sogar schwerer zu fangen, als große Hechte. Zu den großen Barschen gehören Tiere mit einer Länge von 40 cm. Barsche wachsen in der Regel sehr langsam. Wenn ein Barsch mit einer Größe von 45 cm gefangen wird, dann ist er meistens schon über 10 Jahre alt. Ältere, größere Barsche sind äußerst schlau und hervorragende Süßwasserkämpfer.

Wo finden wir große Barsche?

Große Barsche zählen zu den Räubern. Sie sind in großen Flüssen oder Seen zu finden. In den kleineren Gewässern verbutten die Bestände des Barsch sehr schnell. In Deutschland sind große Barsche auch in Stauseen wie zum Beispiel dem Edersee oder im Rhein zu finden. Aber auch Baggerseen gehören zu den Barschgewässern. Große Barsche leben in einem Schwarm. Wenn wir mittlere Barsche um die 30 cm finden, dann sind wir auf dem richtigen Weg. Einige Meter unter oder hinter diesem Schwarm befinden sich häufig Schwärme mit größeren Barschen. Die kleinen Barsche halten sich im oberen Bereich des Gewässers auf und die Großbarsche lauern in der Nähe des Grundes. Dementsprechend muss der Köder tiefer platziert werden.

Den richtigen Köder wählen

Beim Spinnfischen auf Großbarsche ist es wichtig, dass der richtige Köder gewählt wird. Eine Vielzahl von Kunstködern können dafür verwendet werden. Die Art des Köders ist abhängig von der Jahreszeit, dem Gewässer und natürlich der Beißfreudigkeit der Fische. Barsche lassen sich mit Köderfischen anlocken, sowie mit Wobblern, Spinnern und Topwater Ködern. Eine ganz besondere Vorliebe haben Großbarsche für Gummiköder. Das liegt vor allem daran, dass Barsche Kannibalen sind und ihre kleineren Artgenossen fressen. Wenn Top Köder verwendet werden sollen, dann sollten diese die Form eines Krebses oder einer Insektenlarve haben. Wurmähnliche Gebilde, Skirted Jigs oder Fransenköder sind ebenfalls optimal für die Jagd auf Barsche geeignet. Überall, wo sich Großbarsche aufhalten, werden diese das Nahrungsangebot wahrnehmen und zuschnappen.

Verschiedene Techniken zum Barschangeln

Barsche lassen sich auf eine sehr unterschiedliche Art und Weise angeln. Für das Angeln am Grund des Gewässers können Texas oder Caronina Rigs eingesetzt werden. Die Rigs werden mit einem Blei und mit einer Glasperle aufgezogen. Das erzeugt auf der Hauptschnur beim Angeln einen lauten Klicklaut. Der Laut ist ähnlich wie beim Aufsetzen eines Jigkopfes und lockt die neugierigen Großbarsche schnell an. Durch die Verwendung von Tip-up Köpfen kommt es in den meisten Fällen dazu, dass sich die Barsche bei der Köderattacke selber an den Haken bringen.

Große Haken wählen

Große Barsche verfügen über ein poröses Maul. Die Kunst, Barsche zu angeln, bezieht sich nicht nur drauf, die Großbarsche zum Biss zu verleiten, sondern auch der Drill verlangt dem Angler einiges ab. Kleine Haken haben im Maul eines Barsches nur wenig Angriffsfläche. Ein großer Haken ist die bessere Alternative.